Teurer Sieg in Emden

Mit einem 3:0 Erfolg in der Volleyball Landesliga kehrte die 1. Damen der Spielgemeinschaft SV Ofenerdiek / TuS Ofen am Sonntagnachmittag aus Emden zurück und belegt nach wie vor den ersten Tabellenplatz. Allerdings war dieser Sieg durch zwei Verletzungen teuer erkauft.

In der gut gefüllten Emdener Halle traf die SGO auf den bisherigen Tabellendritten, der sich Einiges vorgenommen hatte. Lautstark unterstützt durch das heimische Publikum hielt Emden den ersten Satz lange Zeit offen. Beim Stande von 14:19 nahm Emden bereits die zweite Auszeit, konnte aber den Satzgewinn für die SGO nicht mehr verhindern (25:19).

Zu Beginn des zweiten Satzes beim Stande von 2:0 verletzte sich eine Spielerin der SGO schwer. Nach minutenlanger Unterbrechung wurde das Spiel wieder aufgenommen. Trotz oder wegen dieser Verletzung zeigte die SGO eine eindrucksvolle Reaktion und trat geschlossen und entschlossen auf. Mit 25:9 wurde der zweite Satz überaus deutlich gewonnen. Starke Aufgaben und eine gute Annahme sicherten der SGO in dieser Phase den zweiten Satz.

Im dritten Satz stellte Trainer Lars Onasch die Mannschaft nochmals um und variierte dadurch das Zu- und Angriffsspiel. Schnell führte die SGO wieder mit 10:5 Punkten und dennoch wehrte sich die tapfer kämpfende Emdener Mannschaft gegen die drohende Niederlage. Bei Stande von 16:14 verletzte sich abermals eine Spielerin der SGO schwer. Nun galt es, den Schock der zweiten Verletzung zu verdauen und die Konzentration hochzuhalten. Mit dem zwischenzeitlichen 18:15 und 23:17 gelang des den Spielerinnen um Mannschaftsführerin Lina Medert den Satz am Ende mit 25:23 zu gewinnen.

An dieser Stelle sei noch angemerkt, wie fair und hilfsbereit sich die Emdener Gastgeber nach den beiden Verletzungen verhalten haben. Nicht nur das unmittelbar Hilfe geleistet wurde, auch die über 50 Zuschauer in der Halle verhielten sich sportlich und zurückhaltend während der Spielunterbrechungen.

Am kommenden Wochenende (9. November 2019) spielt die 1. Damen auswärts in Wilhelmshaven.

Bericht: Lars Onasch