Mit Eleganz und Temperament

Rita van Döllen (links) und Rita Rocker (rechts)

Rita van Döllen und Rita Rocker vom TuS Ofen ertanzten sich den 1. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Orientalischen Tanz 2021.

Es waren ganz ungewöhnliche Meisterschaften in diesem Jahr. “On air” wurde getanzt, heißt, es wurden Videos eingereicht, die dann von den Wertungsrichtern beurteilt wurden. Nachdem im letzten Jahr die Meisterschaften kurzfristig abgesagt werden mussten, wollte man dieses Jahr auf Nummer sicher gehen und begann frühzeitig mit der Planung für die Meisterschaften per Video-Wettbewerb.

Die Vorbereitungen für die Teilnahme an der Meisterschaft liefen dabei wie sonst auch, es wurde geübt, trainiert und geprobt, die Kostüme wurden genäht, das Outfit mit dem Tanz abgestimmt und mit der Musik.
Und wenn alles zusammen paßt, dann kommt der große Moment, in diesem Jahr, die Aufzeichnung des Videos. Wir hatten den ganzen Sonntag Zeit. Wir haben fünf große Scheinwerfer aufgestellt, das Licht abgestimmt, mehrere Kameras aufgebaut, die Tanzfläche abgesteckt, damit die Tänzerinnen jederzeit im Bild sind. Ein paar Mal geprobt, und dann fünf Mal gefilmt, natürlich in HD in der höchsten Qualität.
Rita und Rita vor der Kamera und zwei Techniker hinter der Kamera.

Ein ganz schön großer Aufwand. Jetzt hieß es, die beste Aufnahme auszuwählen, es wurde gesichtet und diskutiert bis spät in den Abend.
Dann stand die Auswahl und die nächste Aufgabe war dann, dass diese großen Videodateien auch fristgerecht beim TAF (the Action Federation, das ist die Organisation im Deutschen Tanzsportverband, die die Meisterschaften im Orientalischen Tanz durchführen) ankamen.
Große Erleichterung, als die Bestätigung einging.

Dann war der Tag gekommen und die Deutsche Meisterschaft wurde per Zoom live übertragen und alle konnten vor dem Bildschirm mitfiebern. Großer Jubel brach aus und die Sektgläser klangen, als das Ergebnis bei der Siegerehrung bekannt gegeben wurde. Rita und Rita haben sich den 1. Platz ertanzt. Die ganze Mühe hat sich gelohnt.

Bericht: Birgit Kalusche