Mit einem spannenden 3:2-Erfolg gegen die TSG Westerstede haben die Volleyballerinnen der Spielgemeinschaft SV Ofenerdiek und TuS Ofen ihre Landesliga-Saison 2025/26 erfolgreich abgeschlossen. Durch den Sieg im letzten Heimspiel der Saison am 25. April sicherte sich die SGO am Ende den vierten Tabellenplatz.
Zuvor musste sich die Mannschaft im direkten Duell um die Vizemeisterschaft dem Geestemünder TV in Bremerhaven mit 1:3 Sätzen geschlagen geben. Trotz einer kämpferisch starken Leistung fehlte der SGO in den entscheidenden Momenten das nötige Glück.
Vor heimischer Kulisse in der Halle am Rudolf-Kinau-Weg bekamen die rund 60 Zuschauer anschließend noch einmal hochklassigen Volleyball geboten. Besonders das abschließende Spiel gegen Westerstede entwickelte sich zu einem echten Krimi. Nach einem intensiven Schlagabtausch setzte sich die SGO schließlich im Tie-Break durch und belohnte sich mit einem gelungenen Saisonabschluss.
Rückblickend blickt das Team mit gemischten Gefühlen auf die Saison zurück. Einerseits zeigte die Mannschaft über weite Strecken starken Volleyball und konnte gegen die Spitzenteams der Liga mithalten. Andererseits verhinderten insbesondere sechs knappe Tie-Break-Niederlagen zu Saisonbeginn eine noch bessere Platzierung. Am Ende fehlten genau diese Punkte im Kampf um den Aufstieg.
Besondere Auszeichnungen innerhalb der Mannschaft erhielten in diesem Jahr Tomke Janßen und Marie Reißmann. In einer geheimen Abstimmung des Teams wurde Tomke zur „Most Valuable Player“ (MVP) der Saison gewählt. Ausschlaggebend waren dabei insbesondere ihre konstant starken Leistungen sowie ihre wichtige Rolle innerhalb der Mannschaft. Marie wurde als „Most Improved Player“ (MIP) ausgezeichnet und damit für ihre bemerkenswerte sportliche Entwicklung während der Saison geehrt.
Auch statistisch hatte die SGO in dieser Spielzeit einiges zu bieten: Lea von Rüden war mit insgesamt 110 Punkten die erfolgreichste Angreiferin der Mannschaft. Mit einer starken Angriffsquote von nahezu 57 Prozent gehörte sie zudem zu den effektivsten Spielerinnen der Liga.
Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit hat bereits Mitte Mai begonnen. Trainer Lars Onasch kann dabei weiterhin auf den kompletten Kader der Vorsaison setzen – ein wichtiger Faktor für die Weiterentwicklung der Mannschaft. In den kommenden Monaten soll vor allem an der mentalen Stärke und an der Konstanz in engen Spielsituationen gearbeitet werden.
Das Ziel für die kommende Saison ist klar formuliert: Die SGO-Damen wollen erneut oben angreifen und den Aufstieg in die Verbandsliga schaffen.
Zum aktuellen Kader gehören Fine Seidel, Vanessa Wattjes (Captain), Lea Eilers (Co-Captain), Lea von Rüden, Line Buksinski, Carina Heyens, Sabine Rickels, Anna-Lena Abheiden, Marie Reißmann, Henrike Schiller, Johanna Habben, Marisa Schilp und Tomke Janßen.




