Hartes Stück Arbeit

Mit 3:1 bezwang die 1. Damen der Spielgemeinschaft SV Ofenerdiek und TuS Ofen im gestrigen Auswärtsspiel den Wilhelmshavener SSV in der Volleyball Landesliga und steht nach wie vor auf dem ersten Platz der Tabelle.

Nach den beiden Verletzungen im vorherigen Spiel gegen Emden musste Trainer Lars Onasch auf drei weitere bewährte Kräfte verzichten. Die Grippe und berufliche Verpflichtungen reduzierten den Kader auf sechs Spielerinnen, so dass Onasch einen Neuzugang (Ricarda Becker) und zwei weitere Spielerinnen aus der 2. Damen mitnahm. Vanessa Wattjes und Lina Klingbiel stellten sich kurzfristig zur Verfügung und unterstützten sehr zur Freude aller die 1. Damen vor Ort.

Vor ca. 40 Zuschauern entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Zwar lagen die jungen Wilhelmshavenerinnen zunächst schnell in Führung (7:1, 11:5), doch die SGO egalisierte diese zur Mitte des Satzes (14:12, 21:17) und hatte beim Stande von 24:19 den ersten Satzball. Allerdings wehrte sich Wilhelmshaven nach Kräften, schlug sicher auf machte den Satz nochmals spannend. Mit 26:24 ging dieser dann dennoch an die SGO. Im zweiten Satz machten die Damen aus Ofenerdiek und Ofen deutlich, warum sie aktuell an der Tabellenspitze stehen und spielten routiniert, überlegen und druckvoll. Mit 25:12 nach 22 Minuten ging auch Satz 2 an die SGO.

Im dritten Satz lag die SGO auch schnell wieder in Führung (13:8), ließ in dieser Phase aber zu viel zu. Einige Eigenfehler und verschlagene Aufgaben motivierten Wilhelmshaven, sich gegen die drohende Niederlage zu wehren. Mit Erfolg, denn der dritte Satz ging mit 27:25 an den Gastgeber.

Im vierten Satz führte die SGO schnell wieder mit 9:2; angeführt von Mannschaftsführerin Lina Medert, die an diesem Tag glänzend aufgelegt war, macht der Tabellenführer seinen Anspruch deutlich. Mit 25:18 ging auch dieser Satz an die SGO, die das Spiel mit 3:1 nach 103 Minuten Spielzeit für sich entscheiden konnte.

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In zwei Wochen tritt die SGO auswärts in Wietmarschen (Emsland) an, ehe dann Ende November und Mitte Dezember zwei Heimspieltage anstehen.

Bericht: Lars Onasch